Nun zur Kopfbedeckung. Ein leichter, aber möglichst breitkrempiger Popelinehut ist obligatorisch.
Er muss sorgfältig tauchimprägniert werden, weil er gegen den Regen schützen muss, und er
muss eine breite Krempe haben, um wenigstens die obere Gesichtshälfte einigermaßen gegen die
unbarmherzige UV-Strahlung zu schützen, die einen schon am ersten Tag vom Parkeingang
Marangu-Gate, dessen Höhe (1800 Meter) man stets unterschätzt, bis zur 2727 Meter hoch
gelegenen Mandara-Hütte begleitet und von da an, besonders wenn die Sonne scheint, immer
heftiger wird.
Alle hautschädigenden Strahlen sind tückisch, weil ihre Auswirkungen erst verzögert sichtbar
werden. Die ungeschützte Kopfhaut und die untere Gesichtshälfte färben sich violettrot, Wangen,
Lippen und Kinn, besonders aber die Stelle zwischen Oberlippe und Nase schwellen heftig an und
beruhigen sich erst Tage nach der Rückkehr wieder. Man ist gut beraten, täglich vor dem
Abmarsch das dicke Eincremen der Lippen mit Lablosan und das großzügige Einreiben des
übrigen Gesichts und der Fingerrücken auf keinen Fall zu vergessen und dies auch bei jeder
Pause zu wiederholen.